PAVILLION IM PARK
Der Pavillon entsteht an der Schnittstelle des urbanen Lebens der Stadt und bietet den Besucher*innen eine sinnliche Erfahrung der besonderen Art, die sie zum Verweilen und Genießen abseits des hektischen Alltags einlädt
Entlang der topographischen Linien des Gebäudes und der Bewegungsströme der vorbeiziehenden Menschen öffnet sich der Pavillon mit seinem weit ausgeprägten Dach. An den Schnittpunkten dieser Bewegungslinien entsteht ein zentraler Treffpunkt, ein einzigartiger Ort der Ruhe mit freiem Blick auf den umliegenden Park.
Alle gewünschten Funktionen sind im Inneren auf sinnvolle Art und Weise in das Raumgefüge integriert, und die Struktur ist in ihrer Geometrie klar und einfach konzipiert.
Der Baukörper gliedert sich in zwei Gebäudeteile: den inneren Pavillon mit der zentralen Nutzung der Cafeteria, mit transparenten Stahl-Glaselementen an den Fassaden und opak gestalteten Nebenräumen. Darüber spannt sich das Holzdach, das diesen Baukörper überdeckt und sich als Übergang in den offenen Raum des Parks fortsetzt. Das „offene" Dach wird durch ein vollständig transparentes, luftgestütztes, drei-lagiges ETFE-Membrankissen gebildet. Überraschend ist der Perspektivwechsel durch die bewusst transparente Überdeckung nach oben, die freispannende Membranfläche lenkt den Blick hinauf in die ruhige Bewegung des Himmels.
Die Böden sind die modellierte Fortsetzung der natürlichen Topografie, als differenzierte Betonoberflächen kombinieren sie sowohl Außen- als auch Innenbereich in Ästhetik und Erlebbarkeit.
Vorgefertigte Systemträger aus Brettschichtholz werden mittels Eckverbindern zu einer amorphen Dachkonstruktion adaptiert. Das natürliche Material Holz findet sich in harmonischer Kombination mit den kühlen Metalloberflächen der Einbauten und den robusten Betonoberflächen des Fußbodens.