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[ PROJEKT ]

Pavillon in Park

BAUHERR
City of Zurich
STANDORT
Zürich, Schweiz
JAHR
2020
[ ÜBERBLICK ]

Der Pavillon öffnet sich nach oben und verwandelt eine einfache Struktur in ein Tor zwischen Stadt und Himmel. Seine transparenten Fassaden, das leichte ETFE-Dach und das hölzerne Vordach schaffen einen ruhigen, schwerelosen Raum, in dem Besucher innehalten, nach oben blicken und Tageslicht, Luft und den Rhythmus der natürlichen Umgebung inmitten der urbanen Landschaft erleben können.

Pavillon im Park

Der Pavillon entsteht an der Schnittstelle des urbanen Lebens der Stadt und bietet dem Besucher eine sinnliche Erfahrung der besonderen Art, die ihn zum Verweilen und Genießen abseits des hektischen Alltages einlädt. Entlang der topografischen Linien des Gebäudes und der Bewegungsströme der vorbeiziehenden Passanten öffnet sich der Pavillon mit seinem weitausgeprägten Dach dem Besucher. Auf den Schnittstellen der Bewegungslinien entsteht ein zentraler Treffpunkt und besonderer Ort der Ruhe mit freiem Blick auf den umgebenden Park.

Im Innern sieht die geplante Cafeteria ein attraktives kulinarisches Angebot vor; alle gewünschten Funktionen werden auf sinnvolle Art und Weise in das Raumgefüge integriert. Die Struktur ist klar in ihrer Geometrie und einfach in ihrer Konstruktion. Überraschend ist der Perspektivwechsel durch die willkürlich transparente Überdeckung nach oben: Die frei spannende Membranfläche lenkt den Blick hinauf in die ruhige Bewegung des Himmels, seiner Sterne und der Gäste – ein intimer und dennoch offener, ein bewegter und dennoch sehr ruhiger Ort.

Die Böden sind die modellierte Fortsetzung der natürlichen Topografie; als differenzierte Betonoberflächen kombinieren sie sowohl Außen- als auch Innenbereich in Ästhetik und Belebbarkeit. Der Baukörper gliedert sich in zwei Gebäudeteile: den inneren Pavillon mit der zentralen Nutzung der Cafeteria, mit transparenten Stahl-Glaselementen an den Fassaden und opak gestalteten Nebenräumen, sowie das verbindende Holzdach als schirmförmiger Kommunikator zwischen Pavillon und urbaner Parklandschaft. Das „offene" Dach wird durch ein luftgestütztes, dreilagiges ETFE-Membrankonissen gebildet, vollständig transparent, das dem Besucher den Blick zwischenzeitlich in den Himmel freigibt.

Vorgefertigte Systemträger aus Brettschichtholz werden mittels Eckverbinder zu einer amorphischen Dachkonstruktion adaptiert. Das natürliche Material Holz findet sich in harmonischer Kombination mit den kühlen Metalloberflächen der Einbauten und den robusten Betonoberflächen des Fußbodens.

Architekten: Wilk-Salinas Architekten in Zusammenarbeit mit studio EQ. urbanitas

Auslober: Hochschulgebiet Zürich Zentrum (HGZZ)

Klimatechnische Beratung: Transsolar Energietechnik GmbH

Modell: Karsten Hentrich

 

Bildnachweis

Visualisierungen 01–03: Wilk-Salinas Architekten + XOIO

 

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Gebaut in Berlin. Entworfen für die Welt. Architektur mit Klarheit und Zweck.
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