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[ PROJEKT ]

Sea Flower

BAUHERR
Privat
STANDORT
Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
JAHR
2013
[ ÜBERBLICK ]

Beim Projekt Sea Flower handelt es sich um eine Kombination aus einer schwimmenden, blumenförmigen Plattform und einem Wellness Club. Konzipiert und geplant wurde Sea Flower für das Emirat Dubai, als nachhaltige Ergänzung der Projekte Palm Jumeirah und The World: Die blütenförmige Dachstruktur gewährleistet die notwendige Verschattung und bildet ein weithin sichtbares Alleinstellungsmerkmal. Im Innern beherbergt das schwimmende, kreisförmige Blumengewächs großzügige Bereiche für Gastronomie und Entspannung. Umgeben ist die Konstruktion von einem umlaufenden Außenpool. Durch die bauliche Anordnung verschwimmen für den Betrachter die Wassergrenzen des Schwimmbeckens und des Meeres.

SEA FLOWER

Das prägende Merkmal des Projekts ist sein blütenförmiges Dach, es spendet Schatten, prägt die architektonische Identität und steht für Harmonie, Eleganz und Innovation. Die kreisförmige Anordnung verwandelt den Wasserring in einen fließenden Infinity-Pool, der optisch mit dem Horizont verschmilzt und ein Gefühl grenzenloser Weite vermittelt. Erfrischt von Wasser und Wind, sowie beschattet von der blütenförmigen Überdachung, ist Sea Flower ein Ort, der das ganze Jahr über genutzt werden kann.

Jedes Detail, von der geometrischen Form bis zur Integration von natürlichem Licht und Wasser, ist darauf ausgelegt, ein Gefühl von Offenheit, Freiheit und Ruhe zu erzeugen. Unter den Blütenblättern bietet Sea Flower vielfältige Bereiche für Gastronomie, Entspannung und Wellness. Die durchgehende kreisförmige Geometrie lässt die Besuchenden das Gefühl haben, in einem unendlichen Raum zu schweben, wodurch eine eine tiefe Verbindung zum umgebenden Meer gefördert wird. Von jedem Winkel aus genießen die Besuchenden einen Panoramablick auf das Meer, eine sanfte Brise und das beruhigende Rauschen der Wellen. Die Architektur wird so zu einer Erweiterung der Natur, wobei die Grenzen zwischen gebautem Raum und maritimer Umgebung verschwimmen, unter Anwendung nachhaltiger Gestaltungsprinzipien und innovativer schwimmender Bauweisen.

Schwimmer*innen erleben das Gefühl, im offenen Meer zu schwimmen, während Nichtschwimmer*innen auf ein Stück blaues Wasser mit einer treibenden Blüte blicken. Es entsteht ein künstliches Meer mit Stränden und Wasserflächen, gesäumt von einer Sitzbank am Rand, um über dem Meer im Süßwasser zu verweilen. Unterschiedliche Wasserbereiche, ein Becken für Freizeitbadende, ein separates Kinderbecken sowie ein Bereich für gelegentliche Schwimmer*innen, sind auf die Zonen der Plattform abgestimmt, welche durch ein Wellnesscenter ergänzt werden.

Das Projekt gliedert sich in mehrere Ebenen: private, abtrennbare Bereiche für Feiern und Trockenzonen, die nach Nutzung in Bezug zu den Stränden unterteilt sind, sowie eine zweite, ruhigere Ebene, die teilweise für private Veranstaltungen gemietet werden kann. Unter dem Deck befindet sich zusätzliche Fläche für die Poolanlagen (Toiletten, Duschen, Schließfächer, Umkleiden) sowie für Technikräume.

Dieses ikonische Projekt muss nicht an einen bestimmten Ort gebunden sein: Dank seiner Vielseitigkeit und Form könnte es sich in die Skyline jeder beliebigen Stadt einfügen.

Architekten: Wilk-Salinas Architekten Architekten

Initiative: Torsten Seidel

Kooperation: Wanders Architects

Projektteam: María Ganter

 

Bildnachweis

Visualisierungen 01–06: Wilk-Salinas Architekten + Luis Salinas

 

 

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