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[ PROJEKT ]

ALSTERPOOL

A 100-metre linear pool oriented toward the Außenalster brings open-water swimming back to Hamburg’s most iconic waterfront. Framed by an expansive wooden deck and a restrained single-storey pavilion, the project creates a seamless transition between city, park, and lake — a place to swim, pause, and connect with the landscape.
BAUHERR
Bäderland Hamburg GmbH
STANDORT
Hamburg, Deutschland
JAHR
2007
[ ÜBERBLICK ]

Vor der Grünfläche Schwanenwik an der Hamburger Außenalster entsteht mit dem Alsterpool ein Schwimmbad am historischen Standort der Badeanstalt Hohenfelde. Von hier aus kann man das Panorama der Außenalster schwimmend genießen. Das Projekt besticht durch ein fast 100 Meter langes Schwimmbecken und eine großzügigen Holzterrasse, die als Liegefläche dient. Seitlich angeordnet befindet sich ein eingeschossiges Servicegebäude, das sowohl eine kleine gastronomische Einheit wie auch Sanitäreinheiten beherbergt. Die horizontale Ausbildung der Anlage vermeidet eine Sichtbeeinträchtigung. Darüber hinaus bleibt der Panoramablick von der Grünanlage auf die Außenalster trotz neuer Nutzung erhalten.

ALSTERPOOL

An den Ufern der Außenalster gelegen, gegenüber dem Schwanenwikpark, schafft der Alsterpool eine neue Beziehung zwischen urbaner Landschaft, öffentlichem Raum und Erholung.

Das Projekt nimmt Bezug auf die historischen Flussbäder, die einst im Fluss existierten, und nutzt die außergewöhnliche Lage des Geländes mit Panoramablick über das Wasser auf die Hamburger Skyline. Es wird eine öffentliche Anlage am Wasser geschaffen, die sich nahtlos in die natürliche Umgebung einfügt und gleichzeitig die optische Kontinuität zwischen Park und Wasser bewahrt.

Die von Wilk-Salinas Architekten und Susanne Lorenz konzipierte Intervention ist als leichte, horizontale Struktur geplant, die die Geometrie der Uferlinie aufgreift und das Erleben der Landschaft verstärkt. Durch die Anordnung der technischen Funktionen der Versorgung und Gastronomie in einem kompakten Gebäude, wird der Fußabdruck und der Eingriff in die bestehenden Grünflächen minimiert.

Das Projekt umfasst eine auf Pfählen gegründete Plattform, ein lineares Schwimmbecken von fast 100 m Länge und ein Betriebsgebäude mit öffentlichen Einrichtungen und Schwimmbadtechnik. Drei gekoppelte, sandgefüllte Schwimmkörper, die auf Pfählen gegründet sind, verleihen dem Becken den Eindruck, auf dem Wasser zu schweben. Die unmittelbare Verbindung zur Alster schafft ein einzigartiges Badeerlebnis im Herzen der Stadt.

Das Betriebsgebäude gliedert sich in einen der Publikums Seite zugewandten Gastronomie- bzw. Kiosk Bereich, Sanitäranlagen und Umkleiden, den Schwimmbadtechnik Bereich sowie einen zur Wasserseite nötigen Lagerraum. Konstruktiv als Leichtbau konzipiert, erhält es ein durchgehendes Flachdach mit allseitigem Dachüberstand. Eine über die gesamte Höhe durchlaufende Bekleidung aus horizontalen, auf Abstand montierten Holzlamellen, verleiht dem Gebäude seine architektonische Identität im Einklang mit dem offenen und natürlichen Charakter des Projekts.

Der Alsterpool ist mehr als eine Sportanlage, es ist ein neuer öffentlicher Ort auf dem Wasser, ein Ort des Verweilens, der Begegnung und der Kontemplation, der die Nutzung des Ufers erweitert und die Beziehung zwischen der Stadt und ihrer aquatischen Landschaft stärkt.

Architekten: Wilk-Salinas Architekten

Artist: Susanne Lorenz

Projektteam: Josef Herz and Martin Wirth

 

Bildnachweis

Visualisierung 01–02: Wilk-Salinas Architekten

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